Geschichte: ungenügend!

Folge 90: Hear her roar - Die "Motorcycle Queen of Miami" Bessie Stringfield

September 06, 2023
Folge 90: Hear her roar - Die "Motorcycle Queen of Miami" Bessie Stringfield
Geschichte: ungenügend!
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Geschichte: ungenügend!
Folge 90: Hear her roar - Die "Motorcycle Queen of Miami" Bessie Stringfield
Sep 06, 2023

Bleibt uns gewogen und schreibt uns was!

Anders als CM Punk haben wir noch unseren Job und diese Woche wird es endlich wieder motorisiert. Janny erzählt Abel über die Geschichte von Bessie Stringfield, die in Ihrer Jugend als erste Afroamerikanerin die USA durchquert und in den 1950er Jahren zur "Motorcycle Queen of Miami" wird.

Quellenauswahl:
https://bessiestringfieldbook.com/


Mehr musikalischen Kontext zu unseren Folgen findet Ihr hier auf Spotify:
https://open.spotify.com/playlist/3V4...
Den aktuellen Popkultur-Kontext und viele andere Videos gibt es in dieser Playlist:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLU4Jvqt24IZyVzNR-S9_Ob2YoURkKooRU

Support the Show.

Show Notes Transcript

Bleibt uns gewogen und schreibt uns was!

Anders als CM Punk haben wir noch unseren Job und diese Woche wird es endlich wieder motorisiert. Janny erzählt Abel über die Geschichte von Bessie Stringfield, die in Ihrer Jugend als erste Afroamerikanerin die USA durchquert und in den 1950er Jahren zur "Motorcycle Queen of Miami" wird.

Quellenauswahl:
https://bessiestringfieldbook.com/


Mehr musikalischen Kontext zu unseren Folgen findet Ihr hier auf Spotify:
https://open.spotify.com/playlist/3V4...
Den aktuellen Popkultur-Kontext und viele andere Videos gibt es in dieser Playlist:
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Support the Show.

Abel:

aha

Janny:

denn was soll schon groß schiefgehen?

Abel:

was soll schon schiefgehen? Hast recht

Janny:

So ein gutes Gold oben wie einen lustigen schwang aus deiner jugend? Ich hatte heute einen Rotz tag auf Arbeit, war irgendwie scheiße, keine Ahnung,

Abel:

arbeit war ganz gut, aber arbeit dauert halt immer ein bisschen zu lang aber heute abend nach hause zu radeln war wunderschön bei diesem traumhaften wetter immer sehr kurz davor, nicht mehr Podcasts aufzunehmen, sondern rauszugehen, ganz verrückte

Janny:

Ja, ich war dann auch noch ein bisschen draußen, ich war dann noch im Craft Beer Store und habe mir

Abel:

ah!

Janny:

als Anlehnung an Mein, das schönste Frühstück und den schönsten Urlaub einer der schönsten Urlaubsaufenthalte habe ich mir Eichinger Bresse gekauft, im Craft gestor so ein Weizenbier, das so ganz Breu Weiße

Abel:

Das klingt zwar so wie ein Mittel, was man dem Bier hinzu tut, damit es irgendwie noch ein bisschen geiler schmeckt die Breu weisss hast du die Bresse Bier

Janny:

das Bier zum Schnupfen So

Abel:

der

Janny:

labern sie mich nicht mit Güte an, sondern folgen Sie mir ins Klassenzimmer Geschichte. ungenügend. Eine Produktion von Sofa kuh punkt de ein heiterer Geschichts Podcast mit Xavier Unsinn und Jay im Hof. Hallo und herzlich willkommen zur Geschichte ungenügend, dem heiteren Podcast zu Geschichte und Popkultur, mit meinem Dauergast und mit Podcaster. Der Mann, der damals 99 Luftballons an die Kirche genagelt hat, bis sie weggeflogen ist. Aber Javier Unsinn,

Abel:

hallo, ja, das

Janny:

Hallo Martin!

Abel:

stand auf in jedem Buch, im nächsten Jahr stand es drin.

Janny:

Ja, und mein Name ist Jan Imhoff. Der Lachgas Ballon unter den Heliumballons. Und in jeder Folge erzähle ich euch und habe mal eine längere, mal eine kürzere Episode irgendwo aus der Weltgeschichte, was mir gerade unterkommt. Und Abel ist in jeder Folge unvorbereitet, das heißt, er weiß nie genau, was ihn erwartet, wird aber immer gerne gezwungen, den historischen Kontext in drei Sätzen zusammenzufassen. Und damit er und ihr es beim Hören nicht ganz so einfach habt, führ ich abel manchmal erst mal, vielleicht mit einem anderen Thema auf die falsche Fährte. Und zum Ende der Episoden sprechen wir immer noch mal über die Verarbeitung des Themas in der Popkultur und diese ganzen Popkultur Referenzen, Lieder, Filmtrailer alles, was mir halt so einfällt, das verlinken wir in unseren Show Notes auf unseren Playlists, auf Spotify und YouTube und. Und wenn euch was einfällt als Popkultur Referenz oder eine Themen Idee, oder wenn ihr einfach mal was ihr verbittert im Internet seid und mal einen raus hassen wollt, dann macht ihr das über unsere Social Medias, Herr Unsinn, bitte sehr

Abel:

immer nicht so negativ, vielleicht haben sie ja auch mal Honig dabei den sie uns ums Maul schmieren wollen. Das wäre doch auch mal schön.

Janny:

vor allen Dingen.

Abel:

Also Honig geht an Geschichte ungenuegend ad gmail dot com und unter gleichem Genas sind wir auch relativ Effekt beim Instagram zu erwischen Geschichte unge.

Janny:

ganz genau wenn ich noch was hinzufügen kann wir sind auf youtube unter e ungenügend auch mit unseren folgen ich glaube sogar fast alle habe ich da jetzt irgendwie mal migriert aber ich also youtube die die schreiben sich ja immer groß auf auf die Fahne ja jetzt hier der Podcasts privaten to video, die kennen unsere Gesichter nicht. und das ist alles nicht so leicht, aber das ist das ist zu sehr äh shop talk hier egal, aber da kann man auch beiträge posten, ohne dass man irgendwie beiträge lesen muss. Ich glaube das ist so ein besseres social media zumindest für meine verhältnisse und du vielleicht schneide ich's raus, aber ich hab noch was zu

Abel:

ja au ja, Mama,

Janny:

war ja sehr

Abel:

jetzt können wir ja endlich offen reden.

Janny:

Ja, nee, ich war ja wirklich jetzt, letztes Wochenende bei sowas wie einem historischen Ereignis tatsächlich, wir haben noch gar nicht darüber gesprochen, glaube ich. Ja,

Abel:

letztes Wochenende ein historisches Ereignis, wo warst du denn da?

Janny:

ich war in London.

Abel:

Ach, du warst in London, du warst bei dem ersten Wrestling Event auf europäischem Freiluft Boden ne?

Janny:

nicht ganz. Nein, ich war aber nach dem. Nach dem berühmten Summer Slam 1992, wo die damals noch WWF eines ihrer großen Paper Views im Wembley Stadion abgehalten hat, war ich jetzt bei AE Double All ele Wrestling all in vor

Abel:

mhm

Janny:

Leuten im Londoner Wembley-stadion, und es war fantastisch.

Abel:

alle waren in

Janny:

Ja, alle waren in, weil das, das hat mir meine Begleitung erzählt. Das ist lustigerweise ein Engländer, der auch als kleiner Stöpsel beim Summer Slam 92 war und der meinte mal, Na ja, beim Fußball, das soll immer so ein paar. tausende bis ein paar 10.000 Leute die halt hinterher sauer sind und deshalb hast du vorher halt auch eine andere Stimmung und beim Konzert ja weiß ich nicht aber so, weil bei dem Ding es waren alle es waren die leute waren halt wirklich all in alle im merchandising bar als wrestler verkleidet, die Show war sehr, sehr gut, sehr interessant, punk hatte weniger glück. Der hat sich daneben benommen und hab mich vor seinen chef angegriffen, ist rausgeschmissen worden jetzt kürzlich, aber ich hatte eine wahnsinnig gute Zeit.

Abel:

und das ist wirklich so ein bisschen volksfestmässig also bisschen Darts ohne alla oder ist das sehr viel schal?

Janny:

etwas so ich glaube nicht, dass man etwas so schönes, so ästhetisches und kulturell so bedeutsames wie Wrestling mit so einer Scheiße wie Darts vergleichen kann, aber na ja.

Abel:

Na, ich dachte so vom Show, von

Janny:

bekämpft mich im internet wegen dieser meinung

Abel:

ja.

Janny:

nein, es war wirklich also es war also einmal ist es wahnsinn in dieses ramy stadion zu gehen, das ist ein riesengroßes tolles stadion und der weg dahin ist es dann doch ganz schön Tipp top organisiert also london ist halt immer so eine Stadt, da merkst du es nicht viel, wenn an dem Wochenende Notting Hill Karneval, noch drei andere Großveranstaltungen und noch mal 80.000 deutsche Touris beim Wrestling sind. nimmt die Stadt einfach so mit auf nur die Flugsicherung ist zusammengebrochen. Ich bin einen Tag später nach Hause gekommen, es war ein bisschen ätzend,

Abel:

ja,

Janny:

ja,

Abel:

Seiten gehört,

Janny:

bitte.

Abel:

das habe ich schon von Ansa andern Seiten gehört dieses

Janny:

ach so, ja, ich habe mich bei Blei bei Billy ja, bei Billy Bright habe ich mich glaube ich ausgeheult zwischendurch ja ja dann, dann habe ich auch ein bisschen schreibblockade gehabt, aber jetzt haben wir trotzdem was ähm und wir haben heute viel vor, deshalb lasse ich mal dieses wrestling Ding, vielleicht erzähle ich zwischendurch noch mal was oder hinterher oder separat wir steigen ein mit jemand ganz anderen, nämlich hier mit Betsy Leonora Alice. Betsy kommt am neunten Februar 1911 in Kingston Jamaika zur Welt.

Abel:

ah, da waren wir schon mal,

Janny:

Da waren wir schon mal, als wir über The Hada weg kamen und über diesen Gauner gesprochen haben, dessen Name mir gerade erstaunlicherweise nicht mehr einfallen möchte. Ihre Eltern sind Maria Alice eine Hausangestellte und James Ferguson deren Arbeitgeber, und irgendwann während der frühen Kindheit von Betsy migriert die Familie in die USA, und zwar nach Boston, Massachusetts.

Abel:

also moment mal, sie war die Hausangestellte

Janny:

die Mutter war die

Abel:

hat mit dem

Janny:

war der Arbeitgeber ja

Abel:

der und der hat dann aber oder der hava da als single man hat er gewohnt und dann hat dann quasi Familie gegründet oder hat er seine alte Familie verlassen? Für die Neue

Janny:

nicht

Abel:

Kleinfamilie?

Janny:

nicht bekannt, nicht

Abel:

dem bist du nicht nachgestiegen, okay,

Janny:

aus Gründen und zwar die Eltern. Was machen Eltern bei Geschichte ungenügend?

Abel:

sich trennen dadurch, dass eine Seite stirbt oder

Janny:

Ja, in dem Falle sterben sie beide, und zwar an den Pocken. Betsy ist fünf Jahre alt, und ja, anders als sonst bei Geschichte ungenügend, hat sie mehr Glück, und sie wird adoptiert von einer reichen Bostoner Irin und wird fortan katholisch erzogen.

Abel:

aha,

Janny:

Haken an der Geschichte. Die stimmt nicht, die stimmt nämlich also, die stimmt wohl definitiv nicht, denn Betsy hat aus ihren eigenen Gründen, die uns erst mal im Prinzip nichts angehen sie ist nie die sorgfältigste Chronistin ihres Lebens. Da sind wir wieder. Also es ist nicht beim Wrestling, aber auch außerhalb des Wrestling sind die Leute nicht die sorgfältigsten und zuverlässigsten Chronisten ihres Lebens. Ihre Biografin wird später davon sprechen, dass sie gewissermaßen Ereignissen ihrer Kindheit und Jugend quasi entkommen wollte. Das einzige, was sozusagen von der Geschichte wohl wirklich stimmt, ist das Ganze mit dem Katholizismus, denn der Herr Jesus, der kommt immer mal wieder. vor. Die andere Geschichte besagt nämlich, dass die gleiche Person unter dem Namen Betsy Beatrice White am fünfte märz 1911 in Edens North Carolina zur Welt kommt, als Tochter

Abel:

die halbe Strecke gen Boston.

Janny:

er als Tochter von Maggie Cherry und James White. das ist wohl späteren Recherchen und ich sag mal so irgendwie Kirchen und Geburts Registern ist das wohl eher plausibel, aber vielleicht gar nicht mal so sehr entscheidend, was wir

Abel:

kann also für meinen Kopf festhalten, dass sie Betsy heißt. Das ist aber überliefert und sicher

Janny:

ja, aber auch nicht lange.

Abel:

Ach so okay.

Janny:

Okay, sie ist also wir wissen, sie ist, sie ist Afroamerikanerin, sie ist, sie ist jetzt 16,

Abel:

mhm

Janny:

und wir haben einen kleinen Sprung gemacht. Sie ist in der High School, und sie hat einen großen, großen Geburtstagswunsch. Das ist jetzt der Moment, wo ich dich zu dramaturgischen Zwecken so ein bisschen doof aussehen lasse, weil ich nämlich frage Möchtest du raten, was sich Betsy wünscht,

Abel:

Betsy möchte unbedingt mal beim Krippenspiel in der Schule die Maria spielen,

Janny:

ja alles wegen dem Katholizismus, aber was anderes, also was anderes, was noch irgendwie mit dem Katholizismus

Abel:

mit einem Katz Katz, Katholizismus, sie möchte, was gibt es denn Höheres im Katholizismus als das Krippenspiel zu spielen

Janny:

Ich habe

Abel:

an der Schule?

Janny:

erzählt. Nein, das ist so, Das war richtig, ganz blöd Tut mir leid.

Abel:

Nein, sie will einfach auftreten. Nee,

Janny:

in High School, einer

Abel:

okay.

Janny:

Ja von Jay Town. Ihr erstes Motorrad war eine Indian Scout 1928 und Ich weiß nicht die alle Leute, die das da irgendwie beforscht haben und Artikel geschrieben haben. Entweder ist die Indian Scout 1928 früher als 1928 erschienen oder sie hat das Ding nicht zum sechzehnten Geburtstag bekommen oder das Geburtsdatum stimmt nicht, die Times stimmen jedenfalls nicht so ähm, aber wir können davon ausgehen, dass es sich dabei um ein Neufahrzeug Halt handelt. Wegen 1928 kann man heute noch mal

Abel:

du da darf ich da mal kurz dazwischengrätschen zur historisch kritischen Analyse der Geschichte des Motorrads,

Janny:

mhm

Abel:

weil so Auto und so weiß ich ja so ungefähr und ähm Wie sind es eigentlich haben wir einfach an die ja die schon ein bisschen früher existierenden Fahrräder aber auch nicht viel weit vorher existierenden Fahrräder in Massenproduktionen haben wir dann einen motor Range oder haben die eher so ein Auto gedo grade, als sie dann mal angefangen haben, Motorräder zu bauen?

Janny:

es ist eher das ja es ist eher das upgegradete Fahrrad würde ich sagen an das Fahrrad, einfach dann, dann wurde halt da musste aber der rahmen, weil weil der motor ja auch recht schwer war musste der rahmen verstärkt werden und dickere reifen als ein Laufrad und ähm tatsächlich je

Abel:

weil haben die Entschuldigung haben die im Ersten Weltkrieg schon Motorräder gehabt? Dass die

Janny:

nicht viele also vor allen Dingen nicht an der Front war, da waren Schützengräben aber so klar und so irgendwie Depeschen von A nach B ja ja das gab genau da gab's schon da gab es definitiv schon motorräder. Es gibt den reit wagen von gottlieb daimler und Wilhelm maibach aus dem Jahr irgendwann ähm dann gibt's noch das erste ja es gibt so hat schon so. so ein Dampf Rad aus den 18 Sechzigern

Abel:

aber das meine

Janny:

ja, aber so

Abel:

habe jetzt nur so gedacht, weil irgendwie hier fort und Massenproduktion Tee Modell sind ja irgendwie zehn er Jahre, wenn mich nicht alles täuscht in den USA und das war definierte Vornamen Massenproduktion für Motorräder, aber das fing dann offensichtlich in den

Janny:

kam, Das kam kurz danach tatsächlich, da gab es in den USA Gab's damals, und ich glaube, es ist heute auch nicht viel anders. Zwei große namhafte Hersteller von Motorrädern, das ist einmal die Firma Indien, und das ist zum anderen die Firma H Harley Davidson.

Abel:

Ja, von denen habe ich beide schon mal gehört.

Janny:

ja und sie wollte wohl immer ein blaues Motorrad haben, die die gute betsy und wenn ich mal mein ich habe mal geguckt nach einer Indian Scout was man heute für so ein Gebrauchtfahrzeug hinlegen muss, wenn man da schrauber ist sieht so aus als wäre die ab werk einfach rot gewesen

Abel:

okay,

Janny:

und Betsy oder Bessie, wie sie sich ab jetzt irgendwann nennt, ist Autodidaktin. Oder vielleicht sollte man besser sagen motorrad didaktischen Entschuldigung ja, entschuldigung, entschuldigung ich jedenfalls bringt sie sich selber das Fahren bei und sie fährt nicht nur irgendwie, sondern sie fährt richtig gut und das ist dann halt so eine Mischung aus ich nehme an ein gewisses Talent, dann natürlich die übung und die ja den den den Willen. Und dann aber auch Sie ist halt so 16 17 und da ist man halt, glaub ich auch noch mal ein bisschen waghalsiger und risikofreudiger als nicht wie ich, der mit Anfang 40 dann mal wieder aufs Motorrad sich setzt wie der letzte Mid Live Chris Honk Ja, sie hat stets den Man up Ars für ihre Fahrkünste verantwortlich gemacht.

Abel:

schön für Sie?

Janny:

Es ist nicht der Nachbar, der ob früher gewohnt hat, sondern ja Gott Gott halt ne und ähm, wir sind jetzt ja wenn wir mal rechnen wir sind Ende der Zwanziger ähm wir hatten ja in unserer technisch brillanten Giftschrank Folge über die Wurzeln von Nascar bei den Boot lag in der Prohibition zeit gesprochen und es gibt zu der Zeit auch dann Motorradrennen und Motorradfahren war etabliert.

Abel:

mhm

Janny:

weniger etabliert war, dass Frauen Motorrad fahren. es gab. Es gab dann, so Pionierinnen in den 19 Zehnern wie Wir hatten auch mal ihre Folgen verdient. Effi Hotchkiss Die hat ihre Mutter auf eine lange Herren Beiwagen drangebaut und ihre Mutter mitgenommen, damit alles mit rechten Dingen zugeht. Und die Schwestern Adeline und Augusta von Buran, die sind, haben jeweils in den 19 Zehnern mit langen Distanzen für Aufsehen gesorgt und Bessie ist aber halt als allein fahrende Afroamerikanerin, der ein absoluter Exot auf den Straßen und laut ihrer eigenen aus ja

Abel:

wir haben ja diese Frage zu den Rennen, vielleicht kommst du da gleich zu, aber heutzutage ist ja Motorradrennen so ein bisschen im Kreis fahren wie auch immer die Kreise genau aussehen, aber du hast ja auch gerade so entfernen gesagt und ich habe mich daran erinnert, dass ja die Besonderheit glaube ich in der öffentlichkeit auch war, dass man so schnell große Strecken zurücklegen kann und dass deswegen diese überland Geschichten oder die lang Fahrten halt eher eine Besonderheit hatten und das Konzept ist wir haben jetzt hier einen Kreis und da fahren wir halt 25 mal rum. Noch nicht so das ding war ist das jetzt eher so was also eine strecken? Oder ist das auch für eine Wir machen so ein Gumball rennen von irgendwie Boston nach Chicago,

Janny:

über Gumball Rennen. Machen wir auch mal eine Folge über die echten und über die Filme wundervoll, ähm, weiß ich jetzt für das Motorrad gar nicht, aber das war dann wirklich auch so, die 19 19 zehnern, da war es halt wirklich irgendwie. deine Mike Dingskirchen fährt irgendwie von Westaustralien nach Ostaustralien wie in einem durch ohne Pippi Pause ne und solche sachen gabs dann und ähm ja aber es ist so richtig so cross country rennen wüsste ich jetzt nicht, aber was es halt dann zunehmend gibt sind halt so oval Kursen, das haben sie halt gerne in den USA einfach dieses Oval und dann und dann gib ihm. also heißt hier Sand speedway zum Beispiel das gibt's ja auch noch. Ich glaube in österreich ist das noch ein bisschen groß ähm sind wir jetzt auf dem urlaub auch noch mal an so einer sand speedway bahn vorbeigegangen gedacht? Ach da möchte ich eigentlich auch mal hin, aber so Norddeutschland ist glaube ich, so eine rennfahrer diaspora auch

Abel:

Nö, sowas haben die hier auch da kapier so also ice speedway und gerade dieses match speedway. Das kenne ich auf jeden fall noch aus den Sportübertragungen aus den 80 er 90 er jahren, dass das ein großes ding ist, gerade in

Janny:

nun aber auch schon lange her.

Abel:

ja.

Janny:

Okay, wenn ihr was wisst, wo wir mal zum Sund Speedway gehen können, dann sagt uns Bescheid. so, Aber Bessie macht es jetzt nicht um irgendwie Rennen zu, nicht vorwiegend um Rennen zu fahren, sondern sie will einfach fahren und sie will mit dem Motorrad rumfahren. Sie liebt das Motorrad fahren. Und sie hat folgende Methodik bei der Wahl ihrer Strecke und ihres Reiseziels, Ihrer Aussage nach Sie nimmt eine Penny Münze und flippt sie über eine Karte der USA und wo die Münze liegen bleibt, das ist ihr nächstes Ziel. So bereist sie bis zum Zweiten Weltkrieg alle Us-bundesstaaten außer Alaska und Hawaii.

Abel:

wow!

Janny:

Ja,

Abel:

und ist das, dann war das mit dem von reichen Leuten adoptiert, aber wahrscheinlich nicht so ganz aus der Luft gegriffen, weil Du brauchst ja irgendwie auch die Mittel, um so was durchzuziehen.

Janny:

wir

Abel:

Oder hat die Journalistin gelernt und finanziert?

Janny:

Sie Nee, aber sie wurde dann später. Da erzähle ich auch noch mal viel zu viert, dann später von der Journalistin interviewt, und dafür haben wir die ganzen Aussagen über ihr Leben. Und da hält sie sich bedeckt, wo das Motorrad herkam. Wir

Abel:

nur das Geld sie das mit Fahrten zu tun?

Janny:

wir müssen erst mal ausgehen davon Wir müssen jetzt erst mal davon ausgehen, dass sie 11 hat, und sie brettert halt durch die durch die Staaten, und das heißt halt damals halt noch nicht Highway System. ja und asphaltierte große Straßen. Ja, die Highways in den USA werden erst in den 1950 ern gebaut, das heißt wir haben jetzt mehr so mit befestigten Schotterpisten und so was zu tun und die sind dann unter unterschiedlichster Qualität. Das heißt es ist nicht so ein entspanntes Geröll wie jetzt ein Easy Rider oder so, das ist schon anstrengender. Ah hier, Easy Rider von Action Bronson in die Playlist, das ist ein super Lied.

Abel:

Gott.

Janny:

ja was es aber schon gibt für diese überland Reisen ist halt ein großes Netz so an Tankstellen, Hotels und Restaurants et cetera, genau ja, aber zurück zu Bessie ich hatte ja erwähnt Sie ist Afroamerikanerin und da sieht die Situation. ja erst mal nicht so prickelnd aus in den USA also wir haben den institutionalisierten Rassismus der sogenannten Jim Grow Gesetze, da bist du da zufällig drin, in so Rassen, segregation oder so hast du da ein paar

Abel:

NÖ. Aber der Gedanke kam mir natürlich auch sofort, dass ja zumindest bis irgendwie die 50 er, 60 er und rosa Parks und kennt wir ja alles irgendwie jetzt ja wirklich einfach gesetzlich nicht erlaubt war, für Schwarze das gleiche zu machen und an den gleichen Orten sich aufzuhalten wie Weiße und da so eine allein Frau obendrein. danach mit so einem modernen neumodischen Kram wie ein Motorrad. Da läuft man ja nicht in offene Arme. Sie zumindest nicht in der Zeit, Das stelle ich mir nicht so einfach vor, gerade wenn es jeder Bundesstaat war.

Janny:

ja vollkommen richtig, du hast sozusagen seit den 1800 ich meine 70 er und hat auch noch später wirklich halt festgeschriebene Gesetze gerade in den südlichen Staaten hier in so einer Rassene REG vorsieht und der, dann gibt es auch den Ku Klux Klan, rassistischer Geheimbund der alle ekligsten Amöben. Der verzeichnete 1924 über vier Millionen Mitglieder. und ja, die Jim Crow Gesetze sehen halt auch vor, dass es sowas gibt wie halt Whites, Ole, Tankstellen, Motels, Restaurants, etc. Sie tat Bessie ich bleibe beim im Englischen ich habe jetzt keine Lust zu übersetzen Ahead, black skin u g a Place to Stay, ein Lord Wood Caro iPhone Black Black Folks als Davis Them of No als Lee a pilling stations online morey. Ja, dachte ich mir, wie geht denn das? Also, ich bin jemand, der sich im Schlaf viel bewegt, ich würde halt permanent runterfallen, aber sie hat wohl wirklich halt einfach ihre Lederjacke um den Lenker gewickelt um Kopfkissen zu haben, und hat dann sozusagen auf Tank und und Sitzbank sozusagen geschlafen. Und es klingt mit Verlaub wahnsinnig gefährlich, weil du es ja auch sagt, dass allein Reisende Frau, Afroamerikaner, das ist im Jahr 2000, 23 gefährlich. Ja oh okay sie berichtet da nicht viel drüber, lediglich von einer Instanz, bei der wohl ein weißer Fahrer mit einem Pick up Truck sie abgedrängt und umgeschult hat, da ist sie dann gestürzt. und sie musste wohl auch einmal auf ihrem Motorrad vor einem rassistischen Mob sich retten. Aber sie war halt dann sozusagen schneller als die Doof mit den Was weiß ich Wir können uns das jetzt irgendwie in unserem Kopfkino gerne mit Fackeln und Mistgabeln vorstellen, und ja, also in Ihrem in den Interviews mit Ihrer Biografin an Fara sagt sie dann lapidar Ja, sie hatte also ihre ihre up sand Downs, und sie sagt dann auch Zitat. Way war road, the people war over, wo Nero Woman Ri acc. Und ich glaube, das ist es einfach so, dass der der durchschnittliche rassistische, sexistische Südstaat na aber das ist dann zu viel. Ne Frau o motoren schwarze das not compute also das ist einfach

Abel:

ja da gibt's im Sport, da gibt's im Sport die Analogie den Spruch zu Duan con vinci confuse

Janny:

Ja, und das hatte den ich ja auch, der oft von mir auch oft zitierte Podcaster und Konflikt Journalist Robert Evans, der hatte auch neulich was erzählt über also so was wie so was über die südamerikanischen und mittelamerikanischen Ureinwohner gesagt wird, als dann, da die Europäer mit ihren Schiffen ankommen, dass sie die nicht richtig wahrgenommen haben, weil sich diese Schiffe einfach so ihrer Wahrnehmung entzogen haben und

Abel:

Das habe ich auch schon mal gehört, ja

Janny:

für mich klingt es aber rein, das ist meine persönliche Interpretation des Ganzen. Für mich klingts halt ein bisschen, als sei da genug Mist passiert, über den sie dann als alte Frau auch nicht mehr gerne reden wollte, aber sie hat es

Abel:

und obendrein halt wahrscheinlich auch wahnsinnig viel Glück gehabt.

Janny:

Ja. ja guter Punkt ja du hattest es ja dann auch beim beim erwerb des motorrads auch schon mal angesprochen sozusagen dass so was will ich möchte ja auch so ein Lebensstil möchte ja auch irgendwie finanziert werden oder wie es wie es heißt, ja also was ist mit der Kohle? genau die Kohlen und The Kohlen hat sie sich unter anderem damit verdient, dass sie so auf den auf manchen so can Karnevals, also auf der Kirmes zum Beispiel so Motorrads gemacht hat,

Abel:

ja.

Janny:

so das

Abel:

so Rey. Stopp

Janny:

ja einmal das und dann gibt es das aber auch noch, vielleicht auf der einen oder anderen Kirmes, so Steilwand fahren oder in der Kugel fahren.

Abel:

in der Aso ja alles

Janny:

kennst du das?

Abel:

nö, aber bisher kenne ich es nicht, aber ich kann es mir vorstellen, dass man halt in der Kugel und dann muss man halt gleichgewicht und die Kugel rollt und das Motorrad treibt's an

Janny:

also genau der Trick ist fliehkraft. Ähm

Abel:

ja.

Janny:

also statt also die durch die Geschwindigkeit und die fliehkraft, wirst du sozusagen an das äußere du kannst dann es gibt dann entweder halt wirklich so eine kugel innerhalb der gefahren wird und weil du halt genug wenn du genug geschwindigkeit hast hast du halt genug kraft nach außen, dass du ja stärker bist als die Gravitation das hat sie zum Beispiel gemacht oder halt dann, in so einem ähm so eine Art Fass. dass sie dann da halt sozusagen an der Wand lang gefahren ist und die Leute standen halt, standen halt oben und haben halt drauf geguckt und gesagt krasse schwarze Frau fährt dann mit dem Motorrad. Vor allen Dingen sind das ja auch nicht so eur Maschinen also so leichte geländegängige Maschinen, sondern halt diese unglaublich zentnerschweren Dinge also diese indien hatte schon dieses allererste motorrad von ihr hatte schon 700 Kubikzentimeter Motorraum, das ist heute schon ein echt großes Ding auch nach heutigen Verhältnissen.

Abel:

wie sind ja eher so Geräte gewesen, wie man heute sich auch gerade als Amateur wie ich so eine klassische Harley Halt vorstellt oder sieht.

Janny:

ja, die haben natürlich heute viel mehr Hightech und elektronik auch nicht alle. Ähm ja, aber auf jeden fall schwer waren sie und die form der jobber, das ist auch schon das hast du heute auch noch, ja.

Abel:

aber die hat jetzt nicht so einen Igel Kniee Kram gemacht, dass sie dann da irgendwie sie springt über drei kuula Mützen oder so ein Kram

Janny:

wäre, dann wäre sie reingefallen, glaube ich,

Abel:

ja.

Janny:

ne haben wir also so richtig krasse Stunt Geschichten in die Richtung, geht die Geschichte jetzt nicht. Nein. Was sie aber macht, Trotz aller Widerstände Wir haben es hier mit der ersten Afroamerikanerin zu tun, die das ist. 1930 macht sie das das erste Mal. Sie durchquert die USA auf dem Motorrad von Küste zu Küste.

Abel:

mhm

Janny:

Sie heißt dann irgendwann auch nicht mehr Betsy White, sondern nennt sich nach dem, übernimmt den Nachname ihres dritten Ehemanns und heißt dann Bessie Springfield. und unter dem Namen kennt man sie noch heute zumindest manche, und ja, ist vielleicht erwähnenswert. Insgesamt heiratet sie sechs Männer und lässt sich auch von sechs Männern wieder scheiden. Also keiner stirbt während der Ehe, aber sie hat dann irgendwann ist halt irgendwann auch mal genug. dem ersten Mann zeugt sie drei Kinder zusammen, die sterben alle allerdings im Säuglingsalter und es nimmt. das Ehepaar und sie selber halt so mit, dass sie dann immer sagt Ja, okay, dann dann lassen wir das jetzt mit Kindern, das heißt sie wird

Abel:

und wieder raus auf die Straße,

Janny:

genau und das ist dann sozusagen das, was sie macht ist dann die die Straße und dann ist irgendwann der Zweite Weltkrieg, 1939 ist Bessie Springfield 28. und sie wird an der Heimatfront als zivile Motorrad Kurier im Dienste der Army eingesetzt. Weil sie hat einfach geil lange strecken Motorrad fährt und sie fährt dann halt sozusagen so irgendwelche Akten von Amy Base zu army Base und ähm mittlerweile das das Motorrad das sie da fährt, ist eine Harley Davidson Typ. Nummer 61. Die konnte ich nicht so richtig finden, aber das ist dann eine von insgesamt 27 Harleys, die sie in ihrem Leben fährt, also Harley Davidson, das war ja dann schon schon ein Ding. Ja,

Abel:

ja.

Janny:

ja, nach dem Zweiten Weltkrieg zieht Bessie Springfield nach Miami, wo ihr die Cops dann sagen, dass eine Anwort Frau in Miami nicht Motorrad fahren darf.

Abel:

aha.

Janny:

Nun fährt sie aber schon seit ihrem sechzehnten Lebensjahr besser Motorrad als die meisten Motorrad Kos und sie fährt einfach weiter und die Cops halten sie an und verbieten ihr das Fahren noch mal und sie fährt trotzdem und dann geht sie irgendwann zum Polizei Captain Jackson, Weißer Motorrad Bulle in ihrem Viertel, und sie sagt ihm sinngemäß Herr dicker, ich kann fahren, was ist euer Problem? und er denkt dann ja Pass auf dann dann lassen wir die jetzt auflaufen und man lässt sie da irgendwie Slalom und achten und sowas fahren und so ja dann zeig mal hier, na ja, das sind halt alles Sachen, die sie halt teilweise seit über 20 jahren und auch zum Broterwerb macht,

Abel:

ja.

Janny:

so fortan durfte sie dann Motorrad fahren und alle haben den Mund gehalten. Also das

Abel:

ach so, so, das ist ja eine richtig viel, viel good Story bis jetzt

Janny:

bislang. Ja, ich ja, ich glaube, die bleibt auch einigermaßen viel gut, weil sie selber, glaube ich, in Ihrer in ihrer Autobiografie beziehungsweise. In diesen Gesprächen mit Ihrer Biografin glaube ich die viel bat san auch so ein bisschen immer so. da, da hilft dann der Herrgott so also es kann ja wirklich sein wie du meinst die hat einen haufen Schwein gehabt, aber sie berichtet ja auch hier von diesen, sozusagen diesen alltäglichen, institutionalisierten Rassismen und dann eben auch diesen Ausfällen, sie hat aber insofern glück gehabt, dass sie halt nie irgendwie opfer massivster zumindest nicht von tödlicher gewalt geworden ist.

Abel:

ja ja,

Janny:

aber bleiben wir beim beim Jogurt, ähm die Afroamerikanern auf der Harley, trägt auf ihren Fahrten oft weiße Klamotten und ist halt einfach auch auffällig und bekommt den Titel The Mo Recycle Queen of Miami. Ja,

Abel:

ein guter Name,

Janny:

Ja, und wenn sie nicht gerade die Königin der Motorräder ist, arbeitet sie als Krankenschwester, fährt aber ab und zu nach Rennen auf diesen Flat Tracks, und das ist dieses Sund Speedway.

Abel:

mhm

Janny:

Und dann nimmt sie einmal an einem Rennen teil und gewinnt, und als sie ihren Helm abnimmt also so eine Frau, also wirklich so dieser dieser Moment, der auch in der Popkultur glaube ich schon das eine oder andere Mal gehabt und man möchte ihr tatsächlich das Preisgeld verweigern wird ja nur für Männer ja.

Abel:

ja

Janny:

so genau, und sie war auch die irgendwie Teil von irgendwie einer organisierten Bürgerrechtsbewegung oder sowas in irgendeiner Form, und sie war einfach nur eine Frau, die sich, glaube ich mit mit ihrem Ich mach jetzt mein Ding hier.

Abel:

genau, den Satz hatte ich gerade im Kopf, so klang das

Janny:

ihr also mit Mut und Entscheidungskraft hat sie sich ihren Weg gebahnt. Wie gesagt, das hätte als alleinreisende afroamerikanische Frau in den Südstaaten halt auch gut und gerne anders enden können.

Abel:

ja.

Janny:

gut, also was wir, das meiste, was wir über Bessie Betsy, über Bessie wissen, haben wir aus der Biografie und Gesprächen der Journalistin Anne Ferrar und die hat Bessie 1990 in einem Motorradmuseum in Ohio mal getroffen und die hatte halt

Abel:

also bis dahin war das alles mehr oder weniger wirklich nur ihr Privatvergnügen?

Janny:

oder halt so was weiß ich irgendwie halt so kleine Meldungen in der Zeitung

Abel:

Mhm

Janny:

Was weiß ich Anwar Woman Winds Mode Cycle Race Alles skandalös

Abel:

ja, ja, ja ja.

Janny:

und ja sie sie trifft sie dann und führt mir kommt mit ihr ins Gespräch, es entwickelt sich da auch eine Freundschaft. Dieser an Furor ist halt auch ein motorrad enthusiastin und auch Katholikin und sie also die Freunden sich halt an und Bessie erzählt hat sozusagen ihre lebensgeschichte und an Fara bringt es auch immer so ja. also natürlich, wenn man so selber seine eigene Geschichte erzählt und es wenig Sekundärquellen drum herum gibt, dann kann man vielleicht auch sozusagen eine so eine Geschichte erzählen, wie man sie so ein bisschen möchte,

Abel:

ja.

Janny:

und die Geschichte erscheint dann Die Geschichte von Bessie Springfield erscheint dann 1996 in einem Sammelband über Motorrad Pionierinnen Hey Rohr, finde ich ein supergeil Titel.

Abel:

Hm,

Janny:

Bessie erlebt die Veröffentlichung allerdings nicht mehr die Sie stirbt 1993 im Alter von 82 Jahren an den Komplikationen eines vergrößerten Herzens.

Abel:

ah okay.

Janny:

die ärzte hatten ihr geraten nicht mehr Motorrad zu fahren. aber Bessie hat hat das gemacht, was sie immer gemacht hat, nämlich ihr eigenes Ding und ist halt weitergefahren so würde ich mal dahingestellt sein. Wenn sie aufgehört hätte, wäre sie wahrscheinlich noch früher gestorben, weil das war ja sozusagen ihr Leben, ihr Lebensinhalt. ja und auch heute fährt noch. Also die Geschichte ist dann halt war dann halt lange in der Versenkung und sie ist dann halt jetzt hervorgekommen. Es gibt halt auch Motorradclubs afroamerikanischer Frauen, die sich auf bessie stream fiel und ihren Pioniergeist berufen und die Heime sind teilweise nach ihr benannt. Und das bringt uns ja auch schon ein bisschen früher als vielleicht gewohnt zur popkulturellen Verarbeitung des Themas

Abel:

Puh,

Janny:

was denn?

Abel:

also bietet sich ja total krass an, aber mir fällt da nichts so ein auf auf Anhieb.

Janny:

ja also 2002 wird sie in die Motorcycle Hall of Fame aufgenommen. Ich glaube

Abel:

die Amis mit ihren Hall of Fame

Janny:

das haben sie.

Abel:

ich, es gibt es gibt ja auch die es gibt bestimmt noch die Lawn moving law mover hall of fame und es gibt bestimmt auch die weiß ich nicht Spazier geh hall of Fame oder so gibt es garantiert alles irgendwo.

Janny:

lustigerweise wo du es gerade sagtest hier der nächste Satz ist hier, das haben die Amis ja immer gerne in der hart the hall of

Abel:

Ja, ja,

Janny:

das also ja ähm das ist halt so angeblich halt nun mal eine meritokratie ne alle sind leichte passiert von dingenskirchen. und dann die die die was leisten werden auf irgendeine Art und Weise geehrt. Apropos die die was leisten ich glaube im selben Jahr wurde auch der Talkshow Host Jay Leno ähm

Abel:

mhm

Janny:

in

Abel:

die Moto Cycle Hall of Fame

Janny:

aufgenommen, einfach weil er reich ist und viele motorräder hat

Abel:

und berühmt ist

Janny:

und berühmt ist und das ist halt ein Name. Ja, um den

Abel:

die Leute ach, es gibt eine Moto Cycle Hall of Fame, dann fahren wir doch mal nach! Weiß ich nicht Li Bua Indiana oder wo ist denn die Moto Hall of Fame?

Janny:

ich meine Ohio, aber wenn ihr wenn ihr eine motorcycle hall of Fame seid, die einen Podcast sponsern wollt, sagt uns gerne Bescheid, ja die New York Times veröffentlicht leicht zu spät 2018 einen Nachruf auf sie. und ich meine das haben wir ja auch einfach sehr oft, dass so geschichte und Geschichten von bestimmten Menschen einfach nicht erzählt werden, weil er einfach ist, entweder kein interessiert ist, kein zuhört oder einfach nicht in die Machtverhältnisse passt. Ähm aber die ist natürlich wirklich also sowas wie romanstoff und was ist halt auch was es definitiv gibt? Das ist ein und ich meine auch aus den 2010 er ein Kinderbuch bessie the mode, Recycle Queen, ich habe mir das mal. wie beim mal rum gegooglet sieht ganz nett illustriert aus, aber typografisch ein alptraum wie oft bei Kinderbüchern. Ähm ja wenn ihr euern Kids da was gutes tun wollt, dann vielleicht bessie the morice queen und eine bemerkenswerte Popkultur Referenz das hatte ich gesehen und es fiel mir dann erst wieder ein, als ich jetzt für den Artikel recherchiert habe hast du die HBO Serie Lovecraft Country gesehen.

Abel:

Nein, ich habe damit, nee, das konnte ich, glaube ich, nicht sehen, das hat mich interessiert, und dann habe ich irgend eine schlechte Kritik gelesen und dann ist es mir unter irgendwie aus der Hand gerutscht,

Janny:

ja

Abel:

aber vielleicht ist es auch gut, ich habe keine Ahnung.

Janny:

mir ist das empfohlen worden. Das ist schön, das ist schöner Grusel Käse! Wie gesagt, du hast also auch so ein bisschen so kosmischen Horror, aber du hast halt auch weil es sozusagen die die Protagonistinnen sind Afroamerikaner und es ist schon sehr interessant. Also weil Du hast ja so dieses so Südstaaten und hast auch dann da werden auch haufenweise Ereignisse und Personen sowas aus der afroamerikanischen Geschichte sowas wie das

Abel:

das heißt, das geht über die ganze das ganze Jahrhundert oder ist es was

Janny:

da Rückblenden vorausschauen et cetera, und da gibt es in einer Folge eine kurze Szene, wo einfach jemand, wo man jemanden lang fährt, und wird, dann überholt von einer Dame in weißer Klamotte mit Halt so einer so mal und Ando Style Mütze auf einer blauen Harley

Abel:

okay,

Janny:

okay, Bessie Springfield

Abel:

ja,

Janny:

ja. und das war sie jetzt auch schon gar nicht so ausufernd, die Geschichte einer der großen Motorrad Pionierinnen und ja, irgendwie auch so bemerkenswerten Frauen der der afroamerikanischen Geschichte die ja, aber halt so einfach so ihr eigenes Ding gemacht hat und sich irgendwie war nie vor irgendein Karren von irgendeiner Ideologie gespannt, sondern wie ich habe es jetzt ja schon mehrfach irgendwie so dieses eigenes Ding machen, aber ich meine aber auch sein eigenes Ding machen ist natürlich politisch, indem man dann halt andere dazu inspirieren kann,

Abel:

gerade wenn es rauskommt, genau, aber sie hat sich dann schon immer in den, in den, in den in den Grenzen der USA bewegt und hat es nicht mehr irgendwie in ihren älteren Jahren irgendwie mal gedacht, sie hätte jetzt mal irgendwie hier, trans oder wie die heißt oder?

Janny:

exzellente Frage habe ich nur so als kleinen Fußnoten verweis, ohne irgendwie Strecken getönt zu sehen, dass sie auch in Europa gefahren ist, aber da hatte ich leider jetzt nicht weiter was, was drum

Abel:

hat aber nicht unsere Käte wie heißt Sie? Noch mal unsere Käte getroffen

Janny:

ach so kläre nur stines nein da lag ja nun, da lag ja nur noch einiges dazwischen, aber was ich dann wirklich gemacht habe war so motorrad Pionierinnen noch mal gesucht durch alle zeiten hinweg und es ist wirklich, dass so 70, 80 jahre lang Frauen auf Motorrädern immer irgendwie noch als Pionierinnen galten, dass das irgendwie immer noch bei null angefangen hat ja.

Abel:

Ja, ja, das glaube ich ja, ja,

Janny:

lustigerweise ich kann's auch ich kann's auch rausschneiden, aber die ähm die kollegen die uns die die hier den trailer jetzt hoffentlich bald noch mal einspricht die fährt auch motorradrennen, die hat so eine ja die hat so eine fette rennmaschine dann auch noch für renten umgebaut und dann fahren die da so was weiß ihr lausitzring oder so und fahren dann halt so bei jedermanns rennen mit.

Abel:

ja,

Janny:

jetzt nicht racing pro, aber das ist so ihr Ding.

Abel:

ist klar, macht bestimmt Spaß,

Janny:

ja, also mir macht ja, ich war ja nur so ein so eine, ich war ja nur so eine kleine 125, ja, aber auch das macht ja schon wahnsinnig Spaß

Abel:

de Lobe das Lob ich wohl

Janny:

über deine so Motorrad und Motorradrennen. Ambitionen oder nicht Ambitionen oder was du so davon hältst haben wir, glaube ich gesprochen in der Folge über George Taubman Gold, die, wo

Abel:

da bin ich mal Motorrad gefahren

Janny:

Nee, da bist du nicht Motorrad gefahren, aber da hast du über das Motorradrennen am Bremer Bremerhavener Fisch ich

Abel:

Fischereihafen Rennen. Ja, das gibt es auch, da wolltest du dich noch mal näher mit rein rein, rein drehen. Da muss ich mal gucken, aber ich glaube sowas gibt's doch häufig in lokalen gegenden, dass sie da ihr ihr ihr lokales wie gesagt äh rennen so haben oder ist das nicht so was

Janny:

ich weiß nicht, wir haben nur die,

Abel:

die bauen dort fischereihafen immer um,

Janny:

wir haben nur die Cy Classics.

Abel:

ja, das ist

Janny:

wo man nicht aus der, wo man nicht aus der Stadt rauskommt, also wir sind bei den zwei Classics Tag in Hamburg eingesperrt gewesen, die Strassensperrung

Abel:

Ja, das ist irgendwie Quatsch. Ja nee, nee, ja ja so kleine und Motor drin gibt es sicherlich viele so. Ja, da bin ich aber nie mitgefahren.

Janny:

okay, dann würde ich sagen haben wir es für heute Bessie Springfield, das klingt so, als kanntest du sie vorher einfach nicht und jetzt, jetzt kennst du sie? und ich hoffe ihr da draußen kanntet sie auch noch nicht, es gibt auch ein paar paar artikel und ein paar andere deutsche histor podcasts, die sich schon mal damit beschäftigt haben. Aber wie gesagt ich höre ja die nicht um mir die witze nicht zu versauern und nichts unoriginell zu erzählen. Ja, wenn ihr trotzdem was gefunden habt, was in einem anderen Podcast genauso erzählt wurde, dann Glückwunsch sagt uns Bescheid und bleibt uns gewogen bis in zwei Wochen, weil wir sind ja umgestiegen nach den Sommerferien auf zweiwöchigen Rhythmus und ah, noch ein Hinweis Wenn das eure erste Folge war, die ihr gehört habt, ich sehe das ja in unseren Statistiken, die Leute hören dann die aktuellste und dann fangen sie bei Folge eins an. Aber das ist natürlich immer ein ziemlicher Rückschritt, technisch und inhaltlich, und da konnten wir ja noch gar nicht podcasten. na ja, also da haben wir noch schlechter Gebot als als vorher. So sucht euch einfach vielleicht mal mittendrin was aus, was euch gefällt Wrestling in Pjöngjang äh ha abwehrmittel, toiletten Sturz alles ja

Abel:

ja, wobei ich glaube, das hast du da auch fast ein bisschen schlecht im Ohr, weil ich glaube, spätestens ab Folge 89 ist das alles schon recht sauber.

Janny:

ja, ich glaub der Auto das war das war so Rump, der Auto groß.

Abel:

ja der der erste na ja, genau, ja vielen Dank fürs Zuhören, es war mir vielen Dank fürs Erzählen, das hat mir wieder sehr große Freude bereitet und ich hoffe, du schaffst es was schönes Neues auf deine Pfanne zu legen für die nächste Sendung

Janny:

absolut, ich bin schon in der Recherche, ich bin schon fast am Schreiben und wir hören uns in zwei Wochen wieder bis dahin bleibt uns gewogen und mach's gut, tschüss.

Abel:

Tschüss.

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